Die SIRT-Diät wurde von zwei Ernährungswissenschaftlern und Biologen aus dem Vereinigten Königreich, Aidan Goggins und Glen Matten, entwickelt. Sie basiert aufSirtuinen, Proteinverbindungen mit enzymatischer Aktivität, die in einigen spezifischen Lebensmitteln enthalten sind und die der Körper positiv nutzt. Sirtuine integrieren sich in den Stoffwechsel und sogar in das genetische Gedächtnis des Körpers, weshalb sie auch als "Schlankheitsgen-Diät" bezeichnet wird.
SIRT fördert daher die Aufnahme dieser bioaktiven und funktionellen Substanzen, die in einigen Lebensmitteln (etwa zwanzig wurden kartiert) enthalten sind, oft in Kombination mit Antioxidantien, aber nicht nur.
Es ist eine sehr aggressive Diät, zumindest in ihrer Anfangsphase, die eine Aufnahme von etwa 1000 Kalorien für 3 Tage und dann weitere 12 Tage mit etwa 1500 Kalorien vorsieht, was insgesamt 15 Tage einer stark kalorienarmen "Schock"-Behandlung entspricht. Sie muss daher sorgfältig bewertet und nur in Fällen tatsächlicher Notwendigkeit und mit einem erfahrenen Ernährungsberater vereinbart werden.
Welche Lebensmittel während der SIRT-Diät gegessen werden sollten
In den ersten 3 Tagen wird erwartet, dass Sie 4 tägliche Mahlzeiten zu sich nehmen, davon 3 flüssig – hauptsächlich Gemüsesäfte – und nur eine fest.
Anschließend, für weitere 4 Tage, werden die Mahlzeiten zu 2 flüssigen und 2 festen. In der letzten Behandlungswoche wechselt man zu 5 Gesamtmahlzeiten, 3 festen und 2 flüssigen.

Da Sirtuine Proteine sind, handelt es sich im Wesentlichen um eine Proteindiät. Empfohlen werden leichte tierische Proteine wie Huhn und Eier, begleitet von guten Mengen frischem Gemüse wie Sellerie, Rucola und Kohl. Sehr wenige Gewürze, grundsätzlich nur Olivenöl, Gewürze wie Kurkuma und Chili sind in Ordnung. Bei den Getränken gibt es grünes Licht für grünen Tee, reich an Antioxidantien.
Unter den Getreidesorten ist nur Buchweizen erlaubt. Kein Zucker oder Süßigkeiten, außer ab und zu ein halbes Glas Rotwein, reich an Polyphenolen. Eine wirklich begrenzte Auswahl an Lebensmitteln, also.
Vor- und Nachteile dieser Diät
Vorausgeschickt sei, dass es noch keine gesicherten wissenschaftlichen Studien zur Gesundheit dieser Diät gibt: Seien Sie daher vorsichtig, sie ist wirklich kalorienarm und könnte zu Ungleichgewichten und sogar ernsthaften Problemen führen.
Wie immer gilt: NEIN zur Selbstbehandlung, JA zur Absprache mit einem Spezialisten, der das allgemeine klinische Bild und die tatsächliche Notwendigkeit einer Gewichtsabnahme beurteilen wird.
Tatsächlich können ein Jo-Jo-Effekt, ein Mangel an fundamentalen Nährstoffen und auch hoch negative psychologische Dynamiken entstehen, die zu Essstörungen führen können.
Ein aktiver Lebensstil mit einer schmackhaften, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung, viel Sport und Spaß ist immer der beste Weg zu einem gesunden Leben!
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