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YOLO: Ich ändere mein Leben (und meine Arbeit), weil ich mich entscheide, glücklich zu sein

Der Ursprung dieses Begriffs, über den viele Zeitungen und Zeitschriften seit einigen Monaten sprechen, ist unglaublich: zuerst sprach der Rapper Drake über YOLO und dann ... die New York Times!

YOLO ist eine Abkürzung aus dem Englischen, d.h.:You Only Live Once, einfach übersetzt als „man lebt nur einmal“.

Aber worauf basiert die YOLO-Economy und warum sollten wir alle etwas aus dieser Lebenseinstellung lernen? Betrachten wir gemeinsam die sozioökonomischen, aber auch einfach emotionalen Ursachen dieser Perspektive.

YOLO als Folge der Pandemie

Die gerade vergangenen zwei Jahre haben die gesamte Weltbevölkerung auf die Probe gestellt, mit Einschränkungen und Distanzen, die uns gezwungen haben, den im westlichen Kulturkreis üblichen Lebensstil stark zu modifizieren.

Und so hat uns ein Virus klargemacht, dass unsere Tage vielleicht nicht unbedingt in einem hektischen Wirbelwind zwischen einem Job, den wir mögen (sehr oder wenig), Aufgaben und Stress, Pflichten, Pflichten, Pflichten... stattfinden müssen.

Die Notwendigkeit, langsamer zu werden, für einige dramatisch und durch den Verlust des Arbeitsplatzes oder die Entlassung bedingt, hat zu einer Reflexion über die Prioritäten des Lebens geführt.

Und über die Tatsache, dass wir, gerade weil wir nur einmal leben, die Arbeit mögen sollten, die wir tun, da sie den größten Teil unserer Tage einnimmt.

Besonders die Jüngeren haben beschlossen, von anderen gewählte Karrieren und unbefriedigende Praktika aufzugeben, um eigene Unternehmen zu gründen und neue Arbeitsweisen zu „erfinden“.

Bei der YOLO-Economy geht es nicht nur darum, den Job zu wechseln, sondern die Prioritäten zu ändern

Viele haben aus der Not eine Tugend gemacht und in den Jahren 2020-2021 die Ärmel hochgekrempelt, den Job gewechselt oder einen neuen von Grund auf geschaffen, wenn sie ihn verloren hatten. Oft mit einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität und persönlichen Zufriedenheit, weil sie ein neues Projekt gewählt haben, interessanter, ähnlicher ihren Leidenschaften und kompatibler mit ihrem Privatleben.

Microsoft-Forschung schätzt, dass im Jahr 2021 bis zu 40 % der arbeitenden Bevölkerung in 31 Ländern weltweit ihren Job gewechselt haben oder wechseln werden.

Aber eine YOLO-Haltung anzunehmen bedeutet nicht nur, das Unternehmen oder den Job zu wechseln, es bedeutet, die täglichen Prioritäten zu ändern.

Langsamere, weniger stressige Rhythmen haben, die kleinen Dinge genießen: in Ruhe frühstücken, mit den Kindern spielen, dankbar sein für die Zeit, die man mit dem Partner verbringt oder eine Pause macht, um joggen zu gehen oder seinen Lieblingssport zu betreiben.

Etwas, das an das Konzept der Achtsamkeit erinnert, an das Bewusstsein, dass das, was wir haben, heute, hier und jetzt, mit Dankbarkeit und stets dem Versuch, die positive Seite zu sehen, erlebt werden muss.

Quellen:

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