Es ist möglich, Manuka-Honig auf Wunden als natürliches Mittel aufzutragen, da er hilft, die Haut zu desinfizieren und schmerzfreie Verbandwechsel ermöglicht.
Seit vielen Jahren steht Manuka-Honig im Mittelpunkt sehr wichtiger Studien einiger Forscher am Dresdner Polytechnikum.
Diesem Team von Lebensmittelchemikern gelang es, Methylglyoxal zu identifizieren, den Wirkstoff, der Manuka-Honig von allen anderen Honigen unterscheidet.
Methylglyoxal
Das Methylglyoxal gibt heute einen Namen für das, was bis vor kurzem UMF (Unique Manuka Factor) genannt wurde.
Entdeckt und identifiziert von einem Chemikerteam unter der Leitung von Thomas Henle, ist Methylglyoxal ein Abbauprodukt von Zuckern.
Bis heute ist es Gegenstand zahlreicher Studien und es ist noch nicht klar, welche Faktoren die Manuka-Pflanze dazu anregen, diese Substanz zu produzieren.
Aber heute ist es möglich, den genauen Prozentsatz in einer bestimmten Honigmenge zu bestimmen, und dies unterscheidet Honig in verschiedene Abstufungen.
Warum ist Manuka-Honig so besonders?
Manuka-Honig ist besonders wichtig für seine antibakterielle und antimikrobielle Wirkung.
Er soll das Immunsystem unterstützen und helfen, viele kleine Beschwerden wie Erkältungen, Husten... zu verhindern und zu bekämpfen. Darüber hinaus kann er lokal auf der Haut bei Dermatitis, Gerstenkorn, kleinen Verbrennungen und Wunden angewendet werden.
Fördert die Regeneration von Gewebe und hilft bei der Heilung, indem er eine beruhigende Wirkung bietet.
Aber nun wollen wir uns im Detail ansehen, wie Manuka-Honig bei Wunden angewendet wird.
Manuka-Honig bei Wunden
Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu verletzen, und die Ursachen können unterschiedlich sein.
Manuka-Honig stellt eine natürliche Alternative zu den klassischen Verbänden dar.
Es handelt sich jedoch um ein natürliches Heilmittel, das medizinische Therapien nicht ersetzen darf, und bei tiefen Wunden ist immer ein Arzt zu konsultieren.
Bei kleinen Wunden oder Abschürfungen reicht ein Manuka-Honig MG100+ aus; seine lokale Anwendung verhindert, dass sich die Wunde infiziert, und ermöglicht eine schnellere Heilung.
Wie wendet man Manuka-Honig auf Wunden an?
Vor dem Auftragen von Manuka-Honig ist es notwendig, Verunreinigungen mit geeigneten Produkten zu entfernen.
Der Verband selbst hat eine reinigende Wirkung, tatsächlich wird der Verband mit Manuka-Honig nach dem Entfernen Verunreinigungen entfernen können.
Tragen Sie den Honig mit Hilfe eines Spatels lokal auf die Wunde auf.
Wenn dies zu schmerzhaft ist, ist es möglich, einen bereits mit Manuka-Honig bestrichenen Verband vorzubereiten und auf die betroffene Stelle aufzutragen.
Es ist besser, wenn er auch über die Wundränder hinaus verteilt wird, damit der Manuka-Honig die gesunden Zellen „nähren“ und so die Ränder regenerieren kann, bis sie mit gesundem und funktionsfähigem Gewebe verschlossen sind.
Es ist immer ratsam, einen Verband anzulegen; nach einem anfänglichen Brennen werden Sie sofort seine beruhigende und lindernde Wirkung spüren.
Darüber hinaus wird es dank des Honigs möglich sein, Verbände sehr einfach und schmerzfrei zu wechseln.
Wie viel Manuka-Honig sollte ich verwenden?
Es gibt keine richtige Menge zum Auftragen, der Manuka-Honig muss die gesamte Oberfläche der Wunde bedecken.
Bei gezackten Wunden müssen alle Vertiefungen und Hohlräume gefüllt werden, um sicherzustellen, dass der Wirkstoff alle Krankheitserreger eliminiert.
Warum einen Verband verwenden? Ist es nicht besser, die Wunde offen zu lassen?
Die Schaffung eines feuchten Milieus ist bei tiefen Wunden unerlässlich, da sie sonst nur die oberflächliche Heilung fördert und eine tiefe Heilung verhindert.
Das Methylglyoxal, der Wirkstoff des Manuka-Honigs und verantwortlich für seine außergewöhnliche antimikrobielle Wirkung, benötigt keinen Sauerstoff, um zu wirken.
Es ist auch wirksam, wenn dicke Verbände notwendig sind.
Nach dem ersten Verband aus Honig und Gaze ist es sinnvoll, einen weiteren Verband aus wasserdichtem Stoff (transparenter Folie) anzulegen, um die Kleidung zu schützen und zu verhindern, dass Honig von der Wunde entfernt wird.
Kann Manuka-Honig erhitzt werden, um die Anwendung zu erleichtern?
Manuka-Honig kann erhitzt werden ohne einen signifikanten Wirkungsverlust zu erleiden.
Es ist ratsam, ihn durch Erhitzen auf Körpertemperatur zu bringen.
Es ist wichtig zu wissen, dass die antimikrobielle Wirkung dieses Honigs sowohl bei fehlender Verdünnung als auch bei stark verdünnten Konzentrationen, wie bei stark nässenden Wunden, wirkt.
Für weitere Informationen hinterlassen wir Ihnen einige wissenschaftliche Quellen zu diesem Thema:
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