Die Verwendung von Manuka-Honig bei kleinen Verbrennungen und Verbrühungen kann zur Reinigung der Wunde und zur Förderung der Geweberegeneration nützlich sein.
Fassen wir zusammen: was ist Manuka Honig und seine Eigenschaften?
Manuka Honig
Manuka-Honig stammt von der Manuka-Pflanze, die in Neuseeland wächst und gedeiht.
In Neuseeland gibt es große hügelige Gebiete, die mit Manuka-Pflanzen bedeckt sind und einen duftenden Geruch verströmen. In der Blütezeit verwandeln sich die Hügel in Täler voller weißer Blüten.
Die Manuka-Pflanze bietet den geeigneten Lebensraum für zahlreiche Tierarten.
Bienen produzieren aus dem Nektar dieser Pflanze Honig mit hervorragenden therapeutischen Eigenschaften.
Aus dieser Pflanze wird ein außergewöhnliches Produkt gewonnen, ein Honig, der Methylglyoxal seine starke antimikrobielle Wirkung verdankt, die unsere Immunabwehr unterstützen und uns stärker machen kann.
Methylglyoxal
Methylglyoxal ist der in Manuka-Honig enthaltene Wirkstoff, der für seine starke antibakterielle Wirkung verantwortlich ist und ihn von jedem anderen Honig der Welt unterscheidet.
Noch ist nicht klar, welche Umweltbedingungen die Pflanze dazu veranlassen, ihren Nektar mit dieser Substanz anzureichern.
Dies ist auch heute noch Gegenstand zahlreicher Forschungen von vielen Wissenschaftlern.
Es scheint, dass „Stressfaktoren“ wie salzhaltige Böden, Hitze, Kälte und anhaltende Trockenheit der Pflanze einen hohen Methylglyoxalgehalt im Manuka-Honig fördern.
Diese „Stressfaktoren“ veranlassen die Pflanze dazu, hohe Konzentrationen von Methylglyoxal zu produzieren, die in den Nektar freigesetzt werden, und somit gäbe es keinen Beitrag von Enzymen durch die Bienen.
Eigenschaften von Manuka-Honig
Manuka-Honig ist vor allem wichtig wegen seiner außerordentlichen antibakteriellen und antimikrobiellen Wirkung.
Er soll die Regeneration des Gewebes fördern und die Heilung unterstützen, indem er eine beruhigende Wirkung erzielt.
Doch erfahren wir im Detail, wie Manuka-Honig bei kleineren Verbrennungen und Verbrühungen angewendet wird.
Wie jede Wunde können Verbrennungen je nachdem, wie viele Schichten der Epidermis durch Hitze oder Feuer geschädigt werden, unterschiedliche Grade aufweisen.
Bei Verbrennungen ist das Infektionsrisiko sehr hoch,da die Schutzfunktion der Haut erheblich beeinträchtigt ist.
Die Anwendung von Manuka-Honig auf kleinen Verbrennungen und Verbrühungen kann eine natürliche Alternative zu klassischen Medikamenten darstellen, aber in jedem Fall ist immer ein Arzt zu konsultieren.
Bei kleinen Verbrennungen, die beispielsweise durch Kontakt mit heißen Pfannen oder dem Ofen entstehen, muss nur Honig auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen und ein kleiner Verband oder sogar ein einfaches Pflaster angelegt werden.
Anfangs kann ein leichtes Brennen zu spüren sein, das dann aber einem erfrischenden und beruhigenden Gefühl weichen wird.
Für die äußere Anwendung ist Manuka-Honig MG100+ ideal.
Was tun bei Verbrennungen?
Manuka-Honig wirkt gut bei leichten Verbrennungen, da er bei Luftabwesenheit, in sehr verdünnten Konzentrationen und bei starker Hitze sehr wirksam ist.
Ein Honigverband klebt nicht an der Wunde und dies macht den Verbandwechsel weniger schmerzhaft.
In jedem Fall ist vor der Entscheidung für diese Art von Behandlung immer ein Arzt zu konsultieren oder die Meinung von autorisiertem medizinischem Personal einzuholen.
Die sofortige Anwendung von Manuka-Honig bei Verbrennungen und Verbrühungen kann viele Vorteile bieten:
- Verhindert die Kolonisierung pathogener Keime
- Erleichtert die Entfernung von geschädigtem Gewebe
- Beschleunigt den Wiederaufbau neuer Hautschichten
Brandwunden neigen stark zum Nässen, und die Anwendung von Manuka-Honig könnte wirksam sein, um Infektionen selbst in sehr verdünnten Konzentrationen zu bekämpfen.
Wie wendet man Manuka-Honig bei einer kleinen Verbrennung an?
Zunächst muss sichergestellt werden, dass die Wunde nicht mit Verunreinigungen in Berührung kommt und eine perfekte Hygiene eingehalten wird.
Anfangs kann auf einen Verband verzichtet werden, da jede Reibung oder jeder Kontakt mit der Stelle Schmerzen verursachen könnte. Sobald dies jedoch möglich ist, ist ein steriler Verband unerlässlich.
Der Verband muss dick sein, um sicherzustellen, dass der Honig nicht austritt und keine Verunreinigungen eindringen können.
Wie oft sollte ich den Verband wechseln?
In den ersten Tagen ist es ratsam, den Verband sehr häufig zu wechseln, in schwereren Fällen sogar 2 oder 3 Mal täglich.
Aufgrund der ödematösen Wirkung, d.h. der Eliminierung der Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, tritt oft Exsudat aus und der Verband wird durchnässt und muss häufiger gewechselt werden.
Diese übermäßige Reaktion normalisiert sich mit den Tagen, und folglich kann der Verband auch weniger häufig gewechselt werden.
Zudem verhindert Honig, dass der Verband an der Wunde kleben bleibt, was den Verbandwechsel einfach und schmerzlos macht.
Das beschädigte Gewebe wird durch den Verband abgetragen, wodurch der Heilungsprozess gefördert wird.
Für weitere Informationen hinterlassen wir Ihnen einige wissenschaftliche Quellen zu diesem Thema:
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